Misteltherapie2019-02-28T10:00:05+01:00

Misteltherapie

Die Misteltherapie gilt als naturheilkundliche Behandlungsmethode. Sie wird in unserer Praxis begleitend in der Tumortherapie und in der Arthrosetherapie eingesetzt.

Tumortherapie:

Neben den schulmedizinischen Therapiesäulen Chirurgie, Chemotherapie und Strahlentherapie wird die Misteltherapie begleitend in der Tumortherapie angewendet. Mistel erhöht die Fähigkeit des Organismus zur Selbstregulation und Regeneration. Hierdurch wird die Immunabwehr gestärkt.

Die vorhandenen Studien zeigen eine Verminderung der Nebenwirkungen konventioneller onkologischer Therapien, das heißt eine verbesserte Verträglichkeit insbesondere während der Chemotherapie. Mehr als anzunehmen ist generell eine Verbesserung der Lebensqualität. Ein Wirksamkeitsnachweis nach empirisch-wissenschaftlichen Kriterien steht nach wie vor aus.

In der Regel wird der Extrakt der Mistel vom Patienten unter die Haut (subkutan) gespritzt. Die Patienten werden durch uns angelernt, um dann die Injektionen im weiteren Verlauf selbständig durchführen zu können.

Arthrosetherapie:

Die Misteltherapie wird ebenso angewendet bei der Behandlung chronisch degenerativer Gelenkerkrankungen und auch rheumatischer Gelelenkerkrankungen. Hierbei werden Mistelextrakte in oder unter die Haut gelenknahe injiziert. Die enthaltenen Viscotoxine der Mistel führen zu einer lokalen Reizung mit Rötung und Überwärmung. Der Körper reagiert hierauf, indem er anti-entzündliche Reaktionen auslöst, die auch gegen die entzündliche Gelenkerkrankung wirken und lokal schmerzhemmend wirken.

Die Injektionen werden zu Beginn zweimal pro Woche und dann alle 1-2 Wochen einmal durchgeführt.